Langzeit-EKG


Rhythmusstörungen sind Störungen der Regelmässigkeit des normalen Herzrhythmus, z.B. zusätzliche Herzschläge, plötzlicher schneller Puls, Pausen im Puls oder Verlangsamung des Pulses. Sie entstehen an den unterschiedlichsten  Orten im Herz und es ist wesentlich, woher sie kommen, um die richtige Therapie einzusetzen. Rhythmusstörungen sind auf dem EKG gut zu diagnostizieren und einzuordnen. Nachzuweisen sind sie aber leider nur, wenn sie gerade auftreten. Dann kann ein EKG angefertigt und die Diagnose gestellt werden. Allerdings können Rhythmusstörungen nicht „auf Kommando“ hervorgebracht werden und treten meist nur intermittierend auf, sodass ihr Nachweis und ihre Charakterisierung schwierig sein kann.

Zur Abklärung von Rhythmusstörungen muss deshalb der Herzrhythmus meistens  länger als nur für ein normales EKG aufgezeichnet werden, damit die Störung auch erfasst wird. Dann spricht man von einem Langzeit-EKG.

Wenn eine Störung häufig genug auftritt, kann sie mittels eines 24h-EKG’s erfasst werden, seltenere Störungen können mit einem Event-Recorder, der 7 Tage lang aufzeichnet, besser gefunden werden. Sehr selten auftretende aber potentiell gefährliche Rhythmusstörungen sucht man mit Hilfe eines implantierbaren Loop-Recorders.

VES

Extraschläge aus Herzkammer